Informationen rund um die
Englische Bulldogge
• Rasseportrait
• Geschichte der
Englischen Bulldogge
• Beschreibung
• Wesen
Rasseportrait
Die englische Bulldogge, in England
einfach "Bulldog" genannt, gilt seit langer Zeit als der englische
Nationalhund. Die Geschichte dieser Rasse ist lang und alles andere
als romantisch. Über die genaue Entstehung dieser Rasse wurde viel
spekuliert. Kaum ein Hund hat eine solche Wandlung durchgemacht wie
der Englische Bulldog: von der
hochgezüchteten
„Kampfmaschine“ zum gutmütigen Familienhund. Der Ursprung ist etwa
im 6. Jahrhundert zu suchen als mit Britannien Handel treibende
Phönizier ihre aus der Levante mitgebrachten Molosser mit in
Britannien einheimischen doggenartigen Hunden kreuzten. Erstmals
erwähnt wird der Hund im 13. Jahrhundert unter dem Namen Bonddog (bond
= fesseln) bzw. Bolddog (bold= kühn). Der heutige Name taucht etwa
im 17.Jahrhundert auf. Schon damals war es ein Kampfhund: Sein
Metier war der Kampf Hund gegen Bullen! Bei der Zucht wurde im
Charakter des Hundes auf „Mut“, äußerlich wurden auf eine kurze
Schnauze, breite Kiefer und eine zurückgenommene Nase Wert gelegt.
Die zurückliegende Nase hatte den Zweck, dass der Hund sich in die
Nase des Bullen verbeißen konnte und dabei weiter gut Luft bekam. In
späterer Zeit wurde er auch auf andere große Tiere gehetzt. Auch
kamen immer mehr Kämpfe Hund gegen Hund in Mode. Im 19. Jahrhundert
wurden Hundekämpfe gänzlich in Großbritannien verboten (1835). Mit
dem Verbot verschwand auch fast die Rasse Bulldog. (Quelle: )
einfach überspringen, taucht zum 1. Mal der Name "Bulldog" in einem
Brief des Mr. Preston Eaton, 1632, an Mr. George Willingham, in
London auf: Der Brief ist sehr familiär gehalten und Mr. Eaton
ersucht um Zusendung verschiedener Gebrauchsgegenstände, darunter
auch um "Zusendung zweier guter Bulldogs, die unbedingt mit dem
nächsten Schiff abgeschickt werden sollen." Offensichtlich war er
sehr zufrieden mit den Hunden, denn mit dem nächsten Brief bittet er
um weitere Hunde, "Kosten spielen keine Rolle, da sie diese, bei der
nächsten Tierhatz leicht wieder einbringen würden". Beschrieben wird
der Bulldog der alten Zeit als "ein Tier mit einem breiten Maul,
kurzer Nase und massigem Schädel.Die breit gestellten Vorderbeine
garantieren dem Tier einen festen Stand und die zurückgeschobene
Nase ermöglicht das Atmen mit verbissenem Fang, so dass der Hund
nicht loszulassen braucht um nach Luft zu schnappen". Diese
körperlichen Eigenschaften waren natürlich geschätzt bei den Kämpfen
Hund gegen Hund oder Hund gegen Raubtier u.s.w. Die Varianten an
Grausamkeiten in dieser "Sportart" schier unerschöpflich.
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Die
Geschichte der Englischen Bulldogge
Die
englische Bulldogge, in England einfach "Bulldog" genannt, gilt seit
langer Zeit als der englische Nationalhund. Die Geschichte dieser
Rasse ist lang und alles andere als romantisch.<Über die genaue
Entstehung dieser Rasse wurde viel spekuliert. Ein Kenner und Freund
des Bulldogs schreibt in der Zeitung "Field", dass 1871 eine große
Debatte ohne Erfolg über die Abstammung des Bulldogs stattgefunden
habe. Es wurde die Frage aufgeworfen ob der Mastiff oder der Bulldog
der ältere sei. Allgemein wurde angenommen, dass beide Rassen
gleichen Ursprungs und Alters seien. Viele alte Dichter erwähnen
einen starken, mutigen Hund "Allan of Chancer" und seine Verwendung
bei der Raubtierjagd. Der Name dieser ausgestorbenen Rasse wird
verschieden genannt: Alan, Alande, Alant, Alaun, Alauntt und Allan.
"Cotgreve" veröffentlicht in seinem französisch - englischen
Wörterbuch im Jahre 1632 eine Erklärung über den Allan, den er als
Metzgerhund bezeichnet, der den Schlächtern dazu dient ihre wilden
Ochsen zu treiben und das Vieh in den Ställen zu bewachen.Edmond de
Langley" war Oberwildpfleger Heinrich des IV. Er verfasste ein
Schriftstück "Master of Game" das hoch interessanten Aufschluss über
die damaligen Jagdarten, das jagdbare Wild und die Hunde die zur
Jagd verwendet wurden gibt. Hier werden die Hunde in drei Klassen
geteilt, wobei die mittlere Klasse eine sehr genaue Beschreibung
eines Hundetyps gibt, welcher der späteren Bulldogge in vielen
Dingen entspricht. Eines scheint auf jeden Fall gesichert, die
Bulldogge stammt von den doggenartigen molossoiden, die auf
römischen und griechischen Friesen und Reliefs abgebildet sind. Mit
Händlern können sie auf die Insel gekommen sein, aber natürlich gibt
es viele Möglichkeiten, warum Hunde in frühen Zeiten bewusst oder
auch unbewusst ausgetauscht wurden. Wenn wir die zahlreichen und
seitenfüllenden Spekulationen über Entstehung und Namensgebung
einfach überspringen, taucht zum 1. Mal der Name "Bulldog" in einem
Brief des Mr. Preston Eaton, 1632, an Mr. George Willingham, in
London auf: Der Brief ist sehr familiär gehalten und Mr. Eaton
ersucht um Zusendung verschiedener Gebrauchsgegenstände, darunter
auch um "Zusendung zweier guter Bulldogs, die unbedingt mit dem
nächsten Schiff abgeschickt werden sollen." Offensichtlich war er
sehr zufrieden mit den Hunden, denn mit dem nächsten
Brief
bittet er um weitere Hunde, "Kosten spielen keine Rolle, da sie
diese, bei der nächsten Tierhatz leicht wieder einbringen würden".
Beschrieben wird der Bulldog der alten Zeit als "ein Tier mit einem
breiten Maul, kurzer Nase und massigem Schädel.Die breit gestellten
Vorderbeine garantieren dem Tier einen festen Stand und die
zurückgeschobene Nase ermöglicht das Atmen mit verbissenem Fang, so
dass der Hund nicht loszulassen braucht um nach Luft zu schnappen".
Diese körperlichen Eigenschaften waren natürlich geschätzt bei den
Kämpfen Hund gegen Hund oder Hund gegen Raubtier u.s.w. Die
Varianten an Grausamkeiten in dieser "Sportart" schier
unerschöpflich.
Kampflust und Todesmut waren die wichtigsten Wesenseigenschaften der
für die Tierhatz gezüchteten Hunde. Und dass sie dafür gezüchtet
wurden, steht außer Zweifel, Es gibt genügend Literatur über dieses
furchtbare "Freizeitvergnügen", das vielen Menschen über
Jahrhunderte hinweg auch als Einnahmequelle diente diente.Das Lesen
dieser, zum Teil authentischen und schrecklich detailgetreuen
Berichte lehrt uns aber sicher eines: Niemals waren es die Tiere die
grausam waren. Sie handelten gemäß ihrer Instinkte, ihrer Erziehung
und Prägung, die man ihnen angedeihen ließ. Alleine der Mensch ist
verantwortlich für diese Abartigkeiten.Allen Tieren, die in der
Vergangenheit auf so schreckliche und unwürdige Weise ihr Leben
lassen mussten, ollte unser ganzes Mitgefühl gelten.Mit unserer
heutigen Einstellung der Natur und dem Tier gegenüber erscheint uns
eine solche"Freizeitbelustigung" undenkbar. Man muss aber bedenken,
dass die gesamten Lebensumstände der Menschen damals grundlegend
anders waren als heute. Die Menschen der damaligen Zeit hatten eine
ganz andere Einstellung zum Leben und zum Tod.Nächstenliebe und
Menschenrechte im heutigen Sinn, die von jedem von uns, mit
absoluter Selbstverständlichkeit eingefordert werden, waren
unbekannt, wer hätte da ein Recht für Tiere einfordern mögen. Umso
verwerflicher und unbegreiflicher für den normalen Menschen ist
hingegen, wenn auch in unserer Zeit immer wieder von Hundekämpfen
die Rede ist. Wenn auch nur vereinzelt und das meist nicht in
unseren Breiten. Als 1835 die Hundekämpfe in England verboten
wurden, schien der Bulldog zwar von diesen Gräuel erlöst zu sein,
aber es drohte ihm nun eine neue Gefahr, niemand brauchte und wollte
ihn mehr, er geriet in Vergessenheit. Als es fast schon zu spät war,
fanden sich doch einige Freunde dieser mutigen Hunde. Sie schlossen
sich zusammen um diese Rasse vor dem Aussterben zu bewahren. As sich
auch die englische "Society" für die Rasse interessierte, ging es
mit der Zucht steil bergauf. Der erste Hund dieser Rasse, der in das
neu gegründete Zuchtbuch eingetragen wurde hieß "Adam" und wurde
1864 geboren. Bulldog Nr. 2 war bei seiner Eintragung bereits 10
Jahre alt, sowie viele Hunde der 50er Jahre des 19ten Jahrhunderts
die nach und nach registriert wurden. Die Stammbäume dieser Hunde
sind eher interessant als absolut zutreffend, da die Abstammung, der
bei ihrer Eintragung zum Teil recht betagten Hunde,meist nur
mündlich überliefert war. Die Hunde trugen außer den eigenen Namen
auch die Namen ihrer Besitzer, so z.B. "Gentleman Brown" dessen
Besitzer eben ein Mr. Brown war. Auf den ersten Ausstellungen
stellte der Bulldog bald eine Sehenswürdigkeit dar. Im Jahr 1860 gab
es erstmals eine eigene Klasse für Bulldoggen. Das Interesse an der
Bulldogzucht nahm rasch zu , nachdem die besten Vertreter der Rasse
wie z.B. "King Dick" der auch das erste Championat (1865) gewann,
"großes Aufsehen durch ihre Ruhe und Schönheit und absolute
Gutmütigkeit erregten". Ein Beweis dafür, dass es den Anhängern der
Rasse in beharrlichen Bemühungen gelang, die Tugenden der Rasse zu
erhalten und den Bulldog zu dem zu formen was er heute ist: Der
Gentleman unter den Hunden. Er kann aufgrund seines grimmigen
Aussehens und seiner natürlichen Distanz zu Fremden absolut auch als
Bewacher von Hab und Gut verwendet werden, ist aber im nächsten
Moment Spielkamerad der Kinder, wie würdevoller Begleiter seines
Herren.
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Beschreibung
der englischen Bulldogge
Die Englische Bulldogge ist für ihre Größe, mit 25 kg und mehr, ein
schwerer Hund. Das Haar ist von feiner Struktur, kurz, dicht und
glatt. Es kann auch gestromt, rot in allen Schattierungen, falb,
rehbraun und so weiter sein, ebenso weiß und gescheckt, nur schwarz
ist unerwünscht.
Der Kopf ist im Verhältnis zum Körper sehr groß, massig, und hat
eine kurze Schnauze. Auffällig ist auch die sehr breite Brust und
das eher schmale Hinterteil. Die Ohren sind hoch angesetzt, stehen
weit auseinander, hoch über den Augen, klein und dünn – sogenannte
„Rosenohren“. Die ist tief angesetzt, tritt an der Wurzel ziemlich
gerade heraus und ist dann nach unten gebogen. Viele Englische
Bulldoggen haben eine , die zu gesundheitlichen Problemen führen
kann.
Die moderne Englische Bulldogge ist hitzeempfindlich, lange
Spaziergänge und ausgelassene Spiele sollten bei höheren
Temperaturen vermieden werden.
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Das
Wesen der englischen Bulldogge
Würde ein English Bulldog im zweiten Leben als Auto
herauskommen, so würde er wohl ein Hummer oder eben ein Lanz
Bulldog. Einer mit zuschältbaren 5 Turbos und doppelter Untersetzung
für unwiderstehliche, explosionsartige kurze Sprints.
Der
Bulldog ist der wohl am engsten mit dem Menschen verbundene Hund.
Der Bulldog ist ein familienfreundlicher, friedlicher, umgänglicher
Hund. Er ist Charmeur und Komiker mit viel Herz . Er hat seine
eigenen Vorstellungen, manche nennen es Eigensinn, und geht gerne
auch einmal mit dem Kopf durch die Wand.Ein Bulldog ohne seine
Menschen verkümmert. Er braucht kein grosses Zeitkontingent an
Zuwendung, aber sie muss intensiv sein. Der Bulldog ist eigentlich
bestens für unsere Zeit geeignet, da er im Vergleich zu den meisten
anderen Hunderassen wenig Bewegung braucht und auch gut für ein paar
Stunden alleine gelassen werden kann. Wichtig ist da schon die
standesgemäße, bequeme Couch ;-)
Zugleich
ist der Bulldog aber eine der Rassen, die am meisten Aufmerksamkeit
brauchen.
Zum einen die enge Bindung ans Herrchen oder/und Frauchen, zum
anderen bedingt durch Versäumnisse der Zucht, braucht er viel Pflege
und Fürsorge was seine Gesundheit angeht. Falten müssen oft täglich
gereinigt werden. Man sollte nicht zuletzt auch finanziell immer in
der Lage sein, seinem Bulldog bei Bedarf auch medizinisch alles
Nötige angedeihen zu lassen.Der Bulldog ist sehr eigenwillig und
kann sehr stur sein. Er mag keine harten Kommandos und keine
Dressur. Es bedarf schon Konsequenz und Hartnäckigkeit durch den
Halter, um die Regeln des Hauses durchzusetzen. Am Wichtigsten aber
ist, dass diese Konsequenz mit Zuneigung verbunden ist. Nicht selten
werden harte Kommandos konsequent ignoriert - das Gleiche wird kurz
danach aber nach einer freundlichen Bitte sofort ausgeführt. Ein
Mensch, der sich mit Verstand und offenem Herzen auf seinen Bulldog
einlässt, wird in ihm einen wunderbaren Partner haben, mit dem er
sich blind versteht.
Aber: der Mensch muss zum Bulldog passen.
Umgekehrt wird nichts draus! Die meisten Bulldogs haben ein
stürmisch-freundliches Wesen. Da kann man auch schon einmal bei der
Begrüßung umgerannt werden oder auf feuchtem Waldboden beim
Turbo-Antritt zu Fall kommen. Gegenüber Menschen ist ein Bulldog
niemals aggressiv - mit einer Ausnahme; so gibt es viele Berichte,
dass Bulldogs ihre Familie im Ernstfall äusserst mutig
und
geschickt verteidigen, ohne dabei ausser Kontrolle zu geraten.
Der Bulldog ist, war nie und soll auch kein ausgesprochen
sportlicher Hund sein. Wer einen Hund neben dem Fahrrad laufen
lassen will, soll sich auf eine andere Rasse orientieren. Trotzdem
brauchen Bulldogs ihre täglichen Spaziergänge und balgen auch mit
höchster Beflissenheit mit ihrem Herrchen.Die meisten Bulldogs
lassen sich auch sehr gut mit auf Reisen nehmen und Benehmen sich in
Hotels und Gaststätten einwandfrei - entsprechende Erziehung
vorausgesetzt.
Wichtig: den Bulldog nie überfordern, besonders bei Hitze
gilt höchste Aufmerksamkeit. Da muss man dann konsequent dafür
sorgen, dass der Bulldog eine kühle Ecke hat und nicht gefordert
wird. Da muss man sich nach dem Bulldog richten, nicht umgekehrt.
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